Saisonales: Winter
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Wie entstehen Schneeflocken?

Foto: Schneekristall Schnee entsteht, wenn feiner Nebel aus winzigen Wassertropfen und kalte Luft zusammentreffen.

Genau das passiert in den Wolken. Wolken bestehen aus Wasser, aus Unmengen winzigkleiner Wassertröpfchen. Diese Tröpfchen sind so klein und so leicht, dass sie von der Luft getragen werden.

Trifft die Wolke auf eiskalte Luft, gefrieren die Tröpfchen und werden zu winzigen Schneekristallen. Schneeflocken sind in ihrer Grundstruktur immer sechseckig. Das liegt an den Gesetzen der Kristallbildung. Die feinen, kleinen Schneeflocken fallen bei Temperaturen ab minus zwei Grad. Ist es wärmer, entstehen große Flocken. Dann schmelzen die kleinen Eiskristalle an den Enden und kleben zu großen Büscheln zusammen.

Wie entstehen Eisblumen am Fenster?

Eisblumen Eisblumen sind Eiskristalle, die sich in Form von Blumen an Fenstern absetzen. Sie bilden sich bei sehr kaltem Wetter auf der Innenseite von Fensterscheiben durch Kondensation der warmen Innenraum-Luft.

So lange wir uns in der Wohnung oder im Auto aufhalten, sorgen wir für angenehme Temperaturen. Also bleiben die von innen geheizten Fensterscheiben eisfrei und die Luft im Raum wird durch unseren Atem mit Wasserdampf gesättigt.

Wenn wir aber die Heizung abdrehen oder das Auto verlassen wird es bitter kalt. Die Luft kühlt ganz langsam ab und die Fensterscheiben werden eiskalt. Da aber kalte Luft nicht so viel Feuchtigkeit binden kann wie warme Luft, ist sie mit Wasser "übersättigt".

Wenn die Fensterscheiben so kalt geworden sind, dass der Wasserdampf aus der Luft direkt gefriert, ohne vorher zu Tropfen zu kondensieren - dann wachsen Eisblumen.

Tierspuren im Winter

Wenn du über verschneite Felder oder durch den Winterwald gehst, kannst du, mit etwas Glück, viele Tierspuren sehen. In einer frischen, dünnen Schneeschicht sind die Abdrücke am besten zu erkennen. Mit Hilfe der unten abgebildeten Skizzen schaffst du es sicher, sie zu bestimmen.

Fuchs
Grafik: Fußspur


Hase
Grafik: Fußspur


Katze
Grafik: Fußspur


Reh
Grafik: Fußspur


Wildschwein
Grafik: Fußspur

Maroni braten

Foto: Maroni Die Maroni (= Esskastanie oder Edelkastanie) ist die Frucht eines 15 bis 30 m hohen Baumes, der mit der Eiche verwandt ist. Kastanienbäume findet man vorwiegend in wärmeren Klimazonen, in Mitteleuropa stehen sie gerne an sonnigen und windgeschützten Plätzen. Sie erreichen einen Stammdurchmesser von bis zu 1 m und ein Alter von 500 Jahren.

Foto: MaroniDer äußere Mantel der Kastanie ist mit unzähligen Stacheln bewehrt. Entfernt man die stachelige Schale, kommt die dunkelbraun glänzende Nussschale zum Vorschein. Die dünne aber harte Schale ist leicht aufzubrechen und verbirgt die hellbraune essbare Nuss im Inneren.

Die Maroni sind sehr nahrhaft und in gebratenem oder gekochten Zustand süß, von weicher Konsistenz und - sie schmecken unglaublich gut. Roh sind sie für uns Menschen ungenießbar.

Und so geht die Maronibraterei:

Die Schalen auf der gewölbten Seite kreuzweise einschneiden (Vorsicht mit dem Messer! Lass dir von Erwachsenen oder älteren Geschwistern helfen)! Das Einschneiden ist wichtig, sonst explodiert die Maroni - wäre schade drum. Im vorgeheizten Backofen bei 220° ca. je nach Göße die Maroni 10 - 15 Minuten backen, bis die Schale aufsteht.

Dann vorsichtig aus dem Ofen nehmen, die Schalen herunterbrechen und die Maroni genießen.

Foto: Maroni

Mahlzeit!

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