Geld: Wer hat das Papiergeld erfunden?
Lange Zeit bezahlten die Menschen ihre Waren nur mit Münzen. Da aber immer mehr gekauft und verkauft wurde, wurde es vor allem für Kaufleute immer schwieriger, die schweren Geldbeutel mit sich herumzutragen.
Es waren dann auch reiche chinesische Kaufleute, die als Ersatzzahlungsmittel Papiergeld in Umlauf brachten.
In Europa wurde das Papiergeld erst viel später eingeführt.
Das erste Papiergeld in Europa gab es im 15. Jahrhundert (1483) in Spanien. Durch die vielen Kriege gab es zu wenig Metall, und so gaben die Spanier in Alhama (vorübergehend) das erste europäische Papiergeld aus. Um den Sold der spanischen Soldaten bezahlen zu können, wurden im Namen des Königs Scheine in Umlauf gebracht, die die Bürger nach Ende der Belagerung der Stadt wieder in Gold und Silber einlösen konnten.
Die ersten offiziellen Banknoten in Europa gab am 16. Juli 1661 die Bank von Stockholm aus – jedoch mangels Vertrauens mit mäßigem Erfolg.
Münzen, die aus Gold oder Silber hergestellt wurden, hatten einen Wert. Aber welchen Wert hatte ein Stück Papier? Deshalb hatten die Banken für jede Banknote, die sie herausgaben, den entsprechenden Wert in Gold vorrätig.
Heute bestimmen viele andere Dinge den Wert einer Währung, zum Beispiel der Besitz von Wertpapieren oder auch die Schulden eines Landes haben Einfluss darauf.


