Saisonelles: Sommer
Sonnwendfeuer
Sonnwendfeuer werden jedes Jahr in den Tagen um
die Sommersonnenwende am 21. Juni als Licht- und
Lebenssymbole abgebrannt. Der Ursprung dieses uralten
Brauches ist nicht geklärt.
Die Menschen singen und tanzen um das Feuer, bis es vollständig niedergebrannt ist. Sie springen über das Feuer oder drehen sich mit brennenden alten Besen im Kreis.
Im südwestlichen Waldviertel verbrennen die jungen Leute eine Strohpuppe.
In der Wachau wurde aus diesem Brauch eine große
Veranstaltung, bei der auf der Donau Lichter schwimmen
und Feuerwerke das Fest beschließen.
Auf den Bergen werden oft aus mehreren Feuern Zeichen
geformt. Besonders gut kann man diese Feuer bei
Schönwetter und klarer Sicht von einem höher
gelegenen Aussichtspunkt aus betrachten.

