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Ein Unglück
von Benedikt Fechter, 5 Jahre
(Benedikt hat die Geschichte erzählt und die
Zeichnungen gemacht. Aufgeschriebenen wurde die
Geschichte von seiner Tante, die sie uns geschickt
hat.)
Es war einmal ein kleiner Biber, der hieß Chello. Eines Morgens ging Chello in die Biberschule. Er war aber noch kein Schulbiber sondern ging zum Schnuppertag für die neuen Biberkinder. Die Schule dauerte für Chello nur eine Stunde. Er lernte seine Frau Lehrerin, die Carla hieß, kennen. Carla hat kleine Biberkinder sehr gerne und sie hatte für jedes neue Schulkind ein Geschenk vorbereitet.
Chello durfte sich sein Geschenk abholen und bekam einen Spielzeugbiber, der schwimmen konnte. Freudig ging Chello nach Hause und zeigte seinen Spielzeugbiber seinen Eltern. Nach dem Mittagessen, sagten die Bibereltern: „Chello, wir machen heute einen Ausflug.“

Chello nahm seinen Spielzeugbiber auf den Ausflug an den nahe gelegenen Fluss mit. Dort in der Nähe wohnte auch ein Wolf. Der Wolf war gerade sehr hungrig und ging auf die Jagd. Unterwegs sah er die Biberfamilie. Der Vater von Chello hatte den Wolf schon bemerkt und sprang ins Wasser und alarmierte seine Familie indem er mit dem Schwanz auf das Wasser klopfte. Chello und seine Mutter sprangen auch schnell ins Wasser und tauchten unter.
In der Zwischenzeit hatte sich der böse Wolf den Spielzeugbiber gestohlen und brachte ihn seinen Kindern mit nach Hause. Die Wolfskinder freuten sich über das Spielzeug.
Als Chello mit seiner Familie wieder glücklich aufgetaucht war, bemerkte er, dass der Spielzeugbiber weg war. Er fing an zu weinen und konnte sich gar nicht mehr trösten. Der Biberpapa war froh, dass seiner Familie nichts passiert war. Er versprach Chello, ihm am nächsten Tag einen neuen Spielzeugbiber zu kaufen.
Die Urheberrechte liegen beim Autor.

