Wissen ist cool: Fossilien und Paläontologen

FossilWenn die Saurier bereits vor 65,5 Millionen Jahren ausgestorben sind, woher wissen wir dann, wie sie ausgesehen und gelebt haben?

 

Es gibt eine eigene Wissenschaft, die sich mit dem Leben in vergangenen Erdzeitaltern beschäftigt:

Die Paläontologie

Das ist die Wissenschaft von ausgestorbenen Tier- und Pflanzenarten. Menschen, die sich damit beschäftigen, heißen Paläontologen.

Das sind Wissenschaftler, die sich mit dem Erforschen vorzeitlicher Lebewesen beschäftigen. Sie suchen nach Fossilien, graben sie aus, konservieren sie und bauen sie wieder zusammen.

Nur selten finden sie das komplette Skelett eines ausgestorbenen Tieres. Meist werden nur einzelne Knochen oder Knochenteile entdeckt, und so müssen Paläontologen versuchen, aus vielen kleinen Einzelteilen ein ganzes Tier zusammenzubasteln. Für diese Arbeit braucht man viel Geduld und Zeit.

Anhand der gefundenen versteinerten Knochen überlegen sie dann, wie Saurier oder andere ausgestorbene Tiere ausgesehen und gelebt haben könnten.

FossilFossilien

sind versteinerte Überreste von Pflanzen oder Tieren. Aber wie werden Tiere oder Pflanzen zu Stein?

Die Bildung von Fossilien ist eigentlich ein Ausnahmefall, da alle Tiere und Pflanzen nach dem Ableben sehr schnell zerfallen. Die weichen Bestandteile werden von anderen Tieren, Bakterien oder Pilzen zerlegt.

Wenn aber das Tier oder die Pflanze von Ton oder Sand bedeckt wird, bevor der Körper verwest oder zerfällt, bleibt es erhalten. Kommt es dann unter Einfluss von Druck und Temperatur der darüber liegenden Gesteinsschichten zur Veränderung des Materials, wird es zu Stein.

Am ehesten ist dies im Meer möglich, deshalb findet man auch mehr Fossilien von Meeresbewohnern als von Landlebewesen.

 

Fotos: Fotolia

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