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Die Zauberschneefamilie

von Laura Krautwurm, 11 Jahre,
Hobbies: Ich spiele gern mit meinen Hasen

Ring, ring, ring, der Wecker bimmelte und schon kam Julians Mutti herein. Sie fragte ihn, ob er nicht hinaus wollte, denn es hätte in der Nacht geschneit.

Julian war begeistert und stürmte in das Zimmer seines großen Bruders, der schon 17 Jahre alt war. Und Julian war ja erst 5. Julian fragte den großen Bruder: "Oliver, willst du mit hinaus kommen und mit mir einen Schneemann, oder sogar eine ganze Schneefamilie bauen? Heute Nacht hat es doch geschneit!" Olli antwortete: " Geh du doch raus und baue die blöde Schneefamilie, ich fahre nachher mir meinen Kumpels ein Motorradrennen, aber für solche kleinen Brüder, wie du einer bist, ist das noch nichts."

Julian verschwand beleidigt aus Ollis Zimmer, zog sich an, aß noch ein paar Cornflakes und ging dann aus dem Haus. Er baute eine schöne Schneefamilie, doch es war ihm schrecklich langweilig. Doch da wurde die Schneefamilie lebendig. Julian freute sich und spielte mit ihr. Als es dann aber schon spät geworden war, machte er noch ein Foto von ihr und ging, nach dem er alles getan hatte, was man am Abend tut, ins Bett.

Doch als er am nächsten Morgen aufwachte, und aus dem Fenster schaute, war sie getaut. Julian weinte bitterlich und hatte den ganzen Tag keinen Hunger, nichts konnte ihn trösten. Als die Fotos aber in der nächsten Woche entwickelt waren, nahm er das Schneemannfoto in seine kleinen Hände und drückte es an sich. Da erschien die Scneefamilie vor ihm und sie spielten den ganzen Tag zusammen, sie tauten auch nicht. Und als es dann Abend wurde, wünschte sie sich Julian einfach wieder weg. Und immer, wenn Julian mit der Schneefamilie spielen wollte, nahm er das Bild in die Hand und schon stand sie vor ihm.

Die Urheberrechte liegen bei der Autorin.

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