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Sauberkeit tut selten gutArthur Zuschin, 10 Jahre
Es war einmal eine faule Prinzessin, die hatte 300 Diener. Sie ließ immer alles stehen und einer ihrer 300 Diener räumte es dann weg. Für diese Prinzessin wurde es Zeit zu heiraten, doch kein Prinz gefiel ihr außer Hubert, ein sehr schlampiger Prinz. Aber ihr Vater sagte mit schriller Stimme: „Du darfst nur einen sauberen Prinzen heiraten!“ Und dann wählte er für sie Heinrich, den sogenannten Putzteufel, der sich schon lange darum beworben hatte, die faule Prinzessin zu heiraten.
Die Prinzessin wollte ihn jedoch überhaupt nicht heiraten, nicht nur, weil er so sauber war, sondern auch weil der Putzteufel namens Heinrich einen magischen Putzeimer hatte, der alles sauber machte, was schmutzig war. Das faule Ding warf sich in ihr Bett und sah eine Ameise, die flüsterte: „Du willst doch Hubert heiraten? Wenn ja, ich kann dir helfen, Heinrich zu vertreiben, wenn du unseren Ameisenhaufen reparierst!“ Die Prinzessin willigte ein und ging mit der Ameise.
Als sie bei dem kaputten Ameisenhaufen angelangt waren, baute, werkte, schichtete und suchte sie, bis sie den Ameisenhaufen repariert hatte. Dann versteckten sich die Ameisen im ganzen Schloss, um Heinrich zu überfallen.
Das nicht mehr so faule Ding setzte sich in ihr Zimmer, als auch schon Heinrich mit dem Besen und dem Eimer hereinkam und schrie: „Ich habe den Schmutz im ganzen Schloss besiegt! Ich habe sie mit meinem Besen umgebracht! Ich habe den Kampf gegen den Schmutz gewonnen!“ Und dann fragte er süß: „Willst Du nicht einmal von meinen Lippen kosten, mein Zuckerpüppchen?“ „Ahhh!“ schrie er darauf und bemerkte, dass er voll mit Ameisen war. Er floh und ließ sich nie wieder blicken. Die Prinzessin aber heiratete Hubert und sie bekamen viele Kinder und wenn sie nicht gestorben sind, dann wird es langsam Zeit.
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