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Der scharfe Revolver

von Matthias Reineke, 10 Jahre

Als Inspektor Reineke abends aus einer Kneipe kam, wollte er noch nicht nach Hause gehen.
Er ging zum Imbiss und bestellte sich eine Currywurst. Dann stellte er sich an einen Stehtisch und begann zu essen. Plötzlich knallte ein Schuss durch die Luft. Inspektor Reineke war sehr erschrocken, aber nicht nur er, Frauen schrien auf. Der Mann vom Imbiss fiel beinahe von einem Stuhl. Ein Mann hatte die Polizei angerufen. Inspektor Reineke schaute sich um. Auf einmal sah er einen Mann auf der Erde liegen. Er war tot. Einige Menschen hatten ihn auch entdeckt und es bildete sich eine Menschenmenge. Später kam die Polizei und nahm die Leiche mit.

Am nächsten Tag untersuchte Inspektor Reineke den Tatort. Er fand in einer Telefonzelle einen Revolver. Dieser müsste eigentlich der beste Revolver in Deutschland sein. Er nahm die Waffe an sich. Im Polizeirevier gab er die Waffe dem Waffenexperten. Der untersuchte den Revolver genau. Ihm sagte er danach: „Gucken sie in der Verbrecherliste nach, ob sie diesen Abdruck finden.“ Aber er war nicht dabei. Da war guter Rat teuer. Es gab keine Zeugen und keiner hatte den Täter gesehen. Es suchten sämtliche Polizisten nach ihm.

Zwei Monate wusste man nichts von dem Mörder. Doch plötzlich kam ein Anruf, dass man den Mörder gesehen hat. Ein alter Mann mit Krücken hatte ihn, als er auf einer Bank saß, gesehen. „Er war sehr groß und hatte einen Vollbart“, sagte der alte Mann. „Und er trug noch eine schwarze Brille, eine braune Jacke und eine schwarze Hose.“ „Das reicht“, sagte Inspektor Reineke, und notierte sich alles. Dann brachte er den alten Mann zu seinem Kollegen, der ein Phantombild machte. Am nächsten Tag verständigte er Interpol und den Bundesgrenzschutz. Doch es fand sich nichts.

Er beschloss in die Stadt zu gehen und dort nach ihm zu suchen. Zuerst fragte er den Bäcker, aber der hatte ihn nicht gesehen. Dann fragte er den Müllmann, ob er den Täter gesehen hätte, aber auch er hatte ihn nicht gesehen. Danach ging er zur Bücherei und fragte die Frau, die die Bücher verleiht. Sie schaute sich das Bild sehr genau an, und sagte: „Den habe ich gestern gesehen. Er hat ein Blatt dreimal kopiert.“ „Gut“ , sagte Inspektor Reineke. „Wissen sie, wo er hingegangen ist?“ „Leider nicht“, sagte die Frau, „ich weiß nur, dass er die Straße heruntergegangen ist.“ „Dann gehe ich jetzt wieder, danke dass sie mir geholfen haben.“

Inspektor Reineke ging die Straße herunter und fragte beim Baumarkt. Aber der Besitzer hatte ihn nicht gesehen. Enttäuscht ging er nach Hause, und rauchte erst einmal seine Pfeife. Dann aß er zu Abend und ging schlafen. Er dachte an den Fall, aber es fiel ihm nicht ein, wo der Täter sein könnte.

Am nächsten Morgen, Inspektor Reineke, schläft noch fest, läutet das Telefon auf der Wache. Es ist der Bundesgrenzschutz. Ein Beamter sagt: „Wir haben eine Mann, der dem Bild ähnlich sieht. Wir bringen ihn zu eurer Wache.“ Als das Inspektor Reineke hörte, war er vor Aufregung ganz vergesslich. Er hätte fast vergessen, dass er den Schlüssel noch in der Wohnung hatte. Aber es stellte sich heraus, dass es der falsche Mann war. Inspektor Reineke war sehr enttäuscht. Traurig setzte er sich an seinen Schreibtisch. Da meldete sich der alte Mann und sagte: „Ich habe noch etwas vergessen. Der Mann hatte einen Komplizen. Er sah so aus wie der andere, aber er hatte einen Schnäutzer und eine schwarze Mütze.“ „Wahrscheinlich handelt es sich um Zwillinge.“

Man fertigte wieder ein Phantombild an und schickte es zum Bundesgrenzschutz. Der leitete es an Interpol weiter. Inspektor Reineke ging zum zweiten Mal in die Stadt. Aber von dem zweiten Täter wusste keine etwas. Enttäuscht ging Inspektor Reineke zurück zur Wache.
„ Sie müssen noch hier in Deutschland sein“ , sagte es zu sich selbst. „Aber in der Stadt werden sie nicht mehr sein.“ Die nächste Großstadt ist Hamburg. Dort wurden sofort alle Reviere verständigt.

Inspektor Reineke hatte nun Urlaub, aber der Fall lies ihm keine Ruhe. Er fuhr an die Nordsee um ein bisschen auszuruhen. Aber da, ein, nein zwei Männer, sie sahen den Phantombildern täuschend ähnlich. Sie stiegen in ein Motorboot, dessen Name Oskar war.
„Sie sind es“, rief Inspektor Reineke. Leider waren sie schon weit draußen auf den Meer, in Richtung Dänemark. Sofort wurde die Küstenwache verständigt. Aber zu spät, die Täter waren bereits in Dänemark. Da wurde die Landespolizei von Dänemark informiert. Die Täter verschwanden in einem Bunker. Die Polizei fand den Bunker nicht. Sie schlossen die Verfolgung ab.

Drei Tage später waren die Täter wieder in Deutschland, genau in der Stadt, in der der Mord geschehen war. Da vermutete sie wirklich keiner. Als Inspektor Reineke wieder zurück aus seinem Urlaub kam, sah er die Täter. Er nahm sie sofort fest und sie wurden bestraft.

Jetzt ist unser Krimi zu Ende.

Die Urheberrechte liegen beim Autor.

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