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Der traurige König

von Julia Schröter, 14 Jahre
Hobbys: schreiben, reiten und skifahren

Es war einmal ein trauriger König. Dieser König war so traurig, dass sogar sein ganzes Königreich in Trauer verfiel.

Salomon, sein treuer und alter Diener wusste nicht mehr weiter und bekam von Tag zu Tag mehr Falten. Doch eines Tages hatte er eine beeindruckende Idee. Er schenkte dem traurigen König einen Hund.

Der König staunte nicht recht als eines Tages ein weißer Collie durch seine große Tür auf ihn zugelaufen kam und ihn von seinem Stuhl zerrte. Man konnte richtig sehen, wie der König wieder fröhlich wurde. Ab jetzt ging der wieder fröhliche König jeden Tag mit seinem neuem Freund bei Wind und schlechtem Wetter an die frische Luft und spielte den halben Tag mit ihm Fußball.

Von überall kamen Menschen aus fernen Ländern und bewunderten den lachenden König mit seinem weißen Freund. Doch dann geschah etwas das niemand voraus gesehen hatte. Als eines schönen Tages Salomon, der König und sein Hund am Fluss piknicken gingen, fiel der König plötzlich in den eiskalten See hinein. Er paddelte hilflos und voller Schreck mit den Armen,doch es half alles nichts - er wurde mit der Strömung mitgerissen und schwamm direkt auf den Wasserfall zu.

Natürlich versuchte Salomon ihn noch festzuhalten aber der Collie war schneller. Er packte den hilflosen König an seinem goldenen Umhang und zerrte ihn an Land.

Der König war so glücklich und dankbar, dass er seinem armen Hund einen dicken Kuss direkt auf die schwarze Schnauze gab. Und plötzlich gab es einen gewaltigen Knall, sodass es stokfinster wurde.

Als der König die Augen aufschlug, sah er in die schönsten Augen in die er jemals geblickt hatte. Doch schon wurde er geküsst und umarmt und als er aufblickte, erblickte er die schönste Frau die er je gehen hatte. Sie hatte schwarze Haare und himmelblaue Augen und er nahm sich vor diese Frau auf Händen zu tragen und ihr alles zu geben was sie sich wünschte.

So langsam kapierte er auch, dass diese Frau sein Collie gewesen war und fiel vor sie auf die Knie wo er sie bat ihn zu heiraten. Sie willigte ein und so lebten sie glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.

Die Urheberrechte liegen bei der Autorin.

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