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Das Vermächtnis der Inka
von Matthias Reineke, 10 Jahre, Juni 2005, Peru
Wir waren gerade mit den Ausgrabungen angefangen,
wir suchten die alte Inkastadt Akadaza. Ich hatte
nämlich hier in der Nähe Schriftrollen
gefunden, die auf diese Stadt und einen wertvollen
Schatz hinwiesen. Wir fanden Ruinen und alte Tempel.
Joe notierte unseren Fund und Axel fotografierte
ihn aus allen Perspektiven. Den ersten Tempel untersuchten
wir genau und fanden eine kopfbreite Öffnung.
„ Johannes“, rief Joe plötzlich,
„ich habe ein Skelett gefunden.“ Ich
lief sofort zu ihm hinüber und sah es mir an.
Neben ihm lag auch noch ein kleines Stück Rinde.
Ich betrachtete es und entdeckte Schriftzeichen:
„Gehe 20 Schritte gen Süden, da wirst
du Dukas Vermächtnis finden.“ Wir richteten
uns nach Süden und machten 20 Schritte. Danach
standen wir vor einer hohen Palme. In ihrem Stamm
steckte ein Steinsplitter, der nach unten zeigte.
Joe wollte an dieser Stelle mit den Händen
graben, doch kaum hatte er mit dem Fuß die
Stelle berührt, da brach der Boden unter ihm
zusammen. Voller Entsetzen legte ich mich auf den
Bauch und schaute in das Loch. Joe hatte sich zum
Glück nicht verletzt. Er rief herauf: „Mit
mir ist alles in Ordnung. Aber hier unten liegen
riesige Mengen an Gold und Edelsteinen. Und hier,
ist ein kleines Säckchen aus Leder. Holt eine
Leiter und helft mir wieder heraus, dann können
wir den Schatz verladen und ihn ins Nationalmuseum
von Lima bringen.“ Wir holten eine Leiter.
Danach begannen wir mit dem Herauftransportieren.
In dem Säckchen aus Leder waren vier gigantische
Diamanten. Für den gesamten Schatz bekamen
wir 500.000$. Als wir wieder in Deutschland waren
veröffentlichten wir den Bilderband: „Die
Schätze der Inka.“
Die Urheberrechte liegen beim Autor.
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