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Fram, das Islandpony
von Sofia Herrmann, 13 Jahre
Es war einmal ein kleines Mädchen, das hieß Lena und war sieben Jahre alt. Sie wünschte sich schon lange ein Pony. Ihre Lieblingsponys waren Islandponys und Shetlandponys. Ihr Traumpony war rabenschwarz und hatte eine lange Mähne. Doch leider war es für sie unmöglich, ein Pferd zu haben, denn sie wohnte mit ihren Eltern in einer kleinen Wohnung in der Stadt, und da war es einfach nicht möglich, das musste auch Lena einsehen.
Zu ihrem 8. Geburtstag wünschte sie sich wieder einmal ein Pony. Ihre Eltern waren ratlos. Doch die Großmutter hatte eine Idee. Sie meinte, Lena könne doch wenigsten im nahe gelegenen Reitstall Reitunterricht nehmen. Die Eltern fanden die Idee gut und willigten ein.
So kam es, dass Lena zwei Tage nach ihrem achten Geburtstag zum ersten Mal auf einem braven Pony in der Reitstunde mitritt. Sie war hellauf begeistert, wie lieb das Pferdchen doch sei, und ihr Wunsch, ein eigenes Pony zu besitzen, wurde dadurch noch größer. Aber es ließ sich nun mal nicht ändern.
Ein Halbes Jahr später erzählten die Eltern Lena, dass sie in weinen Monaten eine kleine Schwester bekommen werde, und dass sie deshalb umziehen müssen. Die nächsten Tage verbrachten sie damit, nach einem größeren Haus Ausschau zu halten. Doch an jedem Haus gab es etwas auszusetzen. Das Eine hatte keinen Garten, das Andere mitten in der Stadt…
Aber dann entdeckten sie Eines, das war genau richtig und auch nicht allzu teuer. Es hatte einen riesigen Garten mit vielen Kletterbäumen. Lena gefiel es in dem Haus und sie hatte schnell Freunde gefunden. Als dann die kleine Lotte zur Welt kam, kümmerte sich Lena rührend um sie und sorgte für sie wie eine Mutter.
Die Eltern beschlossen, sich für sie zum Dank eine Überraschung auszudenken. Am nächsten Tag sah der Vater in der Zeitung eine Anzeige: „Braves Islandpony umständehalber zu verschenken. Aussehen: pechschwarz, lang Mähne, gut erzogen. Sattel, Trense, Halfter und Zubehör gratis dazu.“. Der Vater besprach sich kurz mit der Mutter, dann rief er bei der angegeben Telefonnummer an, und ein paar Minuten später fuhren sie mit Lena zu dem Islandpony.
Lena und das Pony Fram verstanden sich gleich gut und sie nahmen Fram mit nach Hause, wo sie im großen Garten grasen konnte und jeden Tag von Lena geritten wurde. Nun waren alle glücklich und zufrieden.
Die Urheberrechte liegen bei der Autorin.

