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Der kleine Drache

von Leon Möckel, 10 Jahre

Ich lag an einem Frühlingstag am Nachmittag auf einer großen Wiese.
Die schönen Frühlingsstrahlen blendeten mich.
Auf einmal flog ein kleiner Drache auf mich zu.
Er legte sich neben mich und fragte: ,,Willst du mit in mein feuerrotes Land fliegen?“
Ich sagte: ,,Ja !“
Wir flogen über ein blaues Meer in sein Land.
Als wir ankamen sahen wir viele kleine Drachen.
Sie waren sehr nett.
Ein Drache fragte mich, ob ich mit ihm sein Land erkunden will. Ich sagte: ,,Klar will ich das!“
Und so erkundete ich zusammen mit ihm sein Land.
Auf einmal sah ich eine Höhle.
Der Drache sagte, dass sich noch nie jemand hinein getraut hatte.
Ich sagte zu dem Drachen, dass das jetzt nicht mehr so ist, weil ich jetzt da hinein gehe.
Ich und der Drache gingen zusammen in die Höhle.
Es waren überall spitze Pfeile, die von einer Maschine hin- und herflogen.
Ich wusste nicht, wie ich ich auf die andere Seite kommen soll.
Aber dann ist mir eingefallen, dass der Drache mich hinüber fliegen konnte.
Und so flogen wir über die spitzen Pfeile.
Wir sahen auf einmal drei kleine Kästchen und ich hatte drei Wünsche frei.
Als erstes wünschte ich mir meine Freunde, die dann auch kamen. Einer meiner Freunde wünschte sich drei Betten für uns und ein anderer wünschte sich ein Haus, damit wir nicht nass werden.
Diese Wünsche schienen nicht in Erfüllung zu gehen, denn wir sahen kein Haus und auch keine drei Betten. Als wir den Ausgang entdeckten, stand unser Haus, das wir uns gewünscht hatten, einige Meter von dem Ausgang. Als wir durch die Fensterscheiben ins Haus sahen, standen dort drei Betten.
Dann gingen wir schlafen.
Am nächsten Morgen wachte ich auf und gähnte ganz verträumt.
Dann flogen wir mit unserem Drachen auf die große Wiese und ich träumte, aber als ich auf wachte, war alles nur ein Traum.

Die Urheberrechte liegen beim Autoren.

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