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Achtung Bankraubvon Michael Scholze
In der Mayhöfer Allee 16 ist ein sehr altes Haus. Es sieht schon fast so aus, dass man denken kann, dass es umfällt, wenn man es anhustet. Es steht eine Warntafel davor: „Eltern haften für ihre Kinder“. Aber die vier Kinder Marlon, Michael, Eva und Thomas stört das nicht, denn sie haben dort in dem alten Haus ihren Treffpunkt. Sie sind Detektive und beschatten schon seit einigen Tagen einen sehr alten unfreundlichen Mann. Sie nennen ihn den “alten Krüppel“, denn er hinkt auf dem rechten Bein. Sie mögen ihn deshalb nicht, da er immer gleich die Polizei anruft, wenn sie ein bisschen Krach machen. Er beschwert sich immer, dass er bei seinem Mittagsschlaf aufwacht. Heute Morgen lesen Marlon, Michael, Eva, und Thomas in der Tageszeitung: „Bankeinbruch in der Volksbank Lorch. Es wurden 100.000 Euro gestohlen Täterbeschreibung:
Ca 1.60 groß, schlank, Alter undefinierbar, und männlich. M.M.E.T. so nennen sich Marlon, Michael, Eva, und Thomas. „ Das wäre doch ein Fall für uns, oder“, sagt Michael der Anführer. Alle stimmen zu!!. Nur blöd, dass wir kein Phantombild haben. Da meint Eva: „ Wir könnten doch in der Bank nachfragen, die haben bestimmt ein Bild von dem maskierten Täter.“ „Mhmhm“, überlegen sie. „Wir könnten doch mal hingehen, fragen kostet ja nichts.“
Alle sind einverstanden. Sie schnappen sich ihre Bikes und radeln zur Bank. Sie schließen ihre Räder an und gehen hinein. Dort ist schon ein Schalter, sie gehen schnell hin. Die Frau fragt freundlich: „Was wollt denn ihr?“
Marlon ruft schnell, bevor es ein anderer kann: „Wir brauchen ein Phantombild von dem Täter für die Schülerzeitung.“ Die Frau antwortet:
„ Wartet, ich muß den Chef fragen.“
„Kein Problem“, meint Herr Müller,
der Chef, „für solche aktiven Jugendlichen
selbstverständlich. Hier.“ „Vielen,
vielen Dank“, sagen M.M.E.T.und gehen. „Die
waren aber nett. Komm‘ wir fahren zum Treffpunkt.“,
schlägt Marlon vor. Angekommen untersuchen
sie das Phantombild. Ihnen fällt etwas furchtbares
auf. Der Täter hatte die gleiche Strumpfmaske
auf wie Thomas Bruder.
Thomas meint: „Die gibt’s nur hier zu
kaufen im NATO Shop, in der Fußgängerzone.
Also muss es einer aus unsrer Stadt sein. Oh Gott.“
Thomas sagt wiederum: „Aber haltet meinen
Bruder da raus, sonst bin ich nicht mehr lange bei
euch.“ Michael sagt aufbrausend: „Meinst
du wirklich wir verdächtigen deinen Bruder.
Ich glaube du spinnst.“ Thomas antwortet:
„Dann ist ja gut.“ Eva sagt: „Schau
mal da, der hat einen grünen Rucksack mit roten
Flecken auch wie Thomas Bruder.“ „Mein
Bruder hat damit nichts zu tun!“, erwidert
Thomas aufbrausend. „Man, mir ist das zu viel
ich geh‘ heim.“ 20 Minuten später.
Thomas kommt wieder zum Treffpunkt. „Hallo
Thomas, schon wieder da?“, sagen die anderen.
„Ja, schaut mal auf Seite 10 in der Zeitung,
die haben wir heute gar nicht gelesen. Hier lest
mal.“
Einbruch im NATO Shop in der Fußgänger Zone. Die Polizei vermutet, dass es der gleiche Täter wie in der Volksbank ist. „Ist das nicht was? Da staunt ihr, oder? Das hättet ihr nicht geglaubt, oder?“, sagt Thomas. „Nein, super Thomas,“ rufen die anderen. „Aber jetzt führt uns gar keine Spur mehr zum Täter“, plappert Marlon. „Doch“, erwidert Eva, „schau mal da ganz genau hin, der hat doch die gleiche Brille wie der komische Junky in der 10. Klasse. Genau, dem würde ich das zutrauen. Der hat eh kein Geld mehr. Irgendwie muss er seinen Stoff ja besorgen. Genau richtig, wo wohnt denn der?“ „Ich glaub in der Lindenstraße 5/78“, sagt Michael. „Ja genau, das verkommene Haus“, antwortet Marlon. „Ist das weit von hier?“, fragt Eva. „Nein, mit unseren Bikes höchstens 10 Minuten.“, behauptet Michael. „OK, lasst uns gleich gehen.“, sagt Eva. Dort angekommen sehen sie, dass Licht im Haus brennt. Thomas geht ums Haus.
„Schnell kommt mal her! Wer zählt denn die 100er auf dem Tisch? Das ist er doch!“, flüstert Thomas den anderen zu. „Marlon, schnell ruf die Polizei mit deinem Handy.“, sagt Eva. „Ja, schon passiert!“ Solange Marlon das Telephonat mit der Polizei führt, passen Michael, Eva und Thomas auf, dass der Dieb nicht entwischt. 5 Minuten später kommt auch schon die Polizei und nimmt den grausamen Typen fest. Kommissar Bantle sagt: „Gute Arbeit! Hier sind 100 Euro und vielen Dank.“ Am nächsten Tag im Treffpunkt: „Das war doch mal wieder Klasse, oder?“, sagen sich die vier und sind zufrieden.
Die Urheberrechte liegen beim Autor.

