Wissen ist cool: Saurier und ihre Zeit
Das Wort Saurier kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Echse“ oder „Salamander“.
„Saurier“ ist der Sammelbegriff für verschiedene Gruppen ausgestorbener Reptilien, die im Erdmittelalter (Mesozoikum) gelebt haben.
Die Zeit
Das Mesozoikum begann nach einer Katastrophe, deren Ursache nicht geklärt ist. Fast alle Tier- und Pflanzenarten starben aus, das ermöglichte die Entwicklung einer völlig neuartigen Tier- und Pflanzenwelt.
Am Beginn dieses Zeitalters gab es noch riesige Wüsten, allerdings wurde das Klima bald feuchter und tropisch. Erst gegen Ende des Erdmittelalters begann die Welt langsam so zu werden, wie wir sie jetzt kennen.
Fast während des ganzen Erdmittelalters gab es nur Nadelbäume, Laubbäume entstanden erst kurz vor dem Aussterben der Saurier. Und, es gab noch kein Gras! Vorherrschende Pflanzen waren riesige Farne und Schachtelhalme, so groß wie Bäume.
Es gab auch keine Menschen und keine anderen Tiere, die man heute kennt, außer Krokodile, Schildkröten, Insekten oder Haie. Die sind teils sogar noch älter als Dinosaurier.
Die Saurier
Saurier waren Reptilien, einige liefen auf zwei, andere auf vier Beinen. Einige hatten eine Schuppenhaut, andere schützten sich mit Knochenplatten oder Panzern, wie die heutigen Schildkröten. Aber es gab auch Saurier mit bunten Federn wie Vögel.
Nicht alle waren riesengroß, viele hätte man sich einfach auf die Hand setzen können. Es gab sie am Land, im Wasser und in der Luft.
Insgesamt gab es 160 Millionen Jahre lang Saurier auf der Erde.

