Saisonelles: Allerseelen
Allerseelen ist ein Festtag der römisch-katholischen
Kirche, am 2. November. Ursprünglich sollten
durch Gebet, Almosen und Fürbitte die Leiden
der Seelen der Verstorbenen erleichtert werden.
Nach christlicher Überzeugung besteht eine
Verbindung mit den Verstorbenen über den Tod
hinaus. Deshalb wird in katholischen Gemeinden auch
für die Toten gebetet, vor allem für die
"armen Seelen" im Fegefeuer.
In neuerer Zeit dient dieser Tag hauptsächlich
dem Gedenken an die Verstorbenen.
Meistens werden die Gräber der Verstorbenen
bereits am Allerheiligentag mit Blumen und Kerzen
geschmückt, das dieser ein Feiertag ist, und
die Menschen mehr Zeit haben.
Wie Allerheiligen geht auch Allerseelen auf "Samhain", ein vor-christliches Fest am Ende des Herbstes zurück. Die Kelten feierten zu dieser Zeit das Jahresende. An diesem Tag durften die Verstorbenen ihre ehemalige Heimat wieder aufsuchen (siehe Halloween).
Um einen Übergang zur christlichen Religion zu erleichtern, wurde im Jahre 837 das keltische Fest unter Papst Gregor IV in einen christlichen Festtag umgewandelt, wobei lediglich der Bezug zu den Toten aufrechterhalten wurde.

