Saisonales: Allerheiligen
Feiertage für verstorbene Märtyrer oder
Heilige gab es bereits im antiken Christentum. Seit
dem 9. Jahrhundert hat dieses Gedenken ein festes
Datum: Allerheiligen wird am 1. November begangen.
In Österreich ist der 1. November ein gesetzlicher
Feiertag. An diesem Tag wird der Heiligen gedacht,
für die kein eigener Feiertag begangen wird.
Zu Allerheiligen werden die Gräber auf den
Friedhöfen geschmückt. Oft wird eine Kerze
entzündet, die auch noch am darauffolgenden
Allerseelentag leuchtet.
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Allerheiligen war ursprünglich ein heidnisches Fest
Für die Kelten war Samhain das „Fest der
Toten“ und gleichzeitig das Ende des Herbstes
und des alten Jahres. Samhain war für sie eine
Nacht, die außerhalb von Zeit und Raum stand
und in der die Tore zur „Anderswelt“ offen
waren.
Sie glaubten, dass die Verstorbenen in dieser Nacht
zurück in das Reich der Lebenden kämen.
Damit die Seelen auch den Weg zu ihren Familien
fänden, wurden brennende Kerzen ins Fenster
gestellt. Am Tisch wurde auch ein extra Platz für diejenigen gedeckt,
die im vergangenen Jahr gestorben
waren.
Man glaubte auch, dass am 1. November geborene Kinder
die Geister sehen könnten.
An die Stelle des großen Totenfestes der Kelten setzte die katholische Kirche die Feste Allerheiligen und Allerseelen.

