Entdecker: Hans Hass

Hans Hass wurde am 23. Januar 1919 als Sohn eines Rechtsanwaltes in Wien geboren.

Während seiner Matura-Reise 1937 an die Französische Riviera begegnet er zum ersten Mal der Unterwasser-Welt des Mittelmeers.

Begeistert von der Unterwasserjagd und Fotografie auf mehreren kleinen Forschungsreisen hängt er sein Jurastudium an den Nagel und beginnt Zoologie zu studieren.

Mit einer Dissertation über das Tauchen promoviert er 1943 und baut ein Schiff zu einer Forschungsstation aus. Er entwickelt selbst Ausrüstungsgegenstände wie z.B. das "Sauerstoff-Kreislaufgerät".

Da nach dem Zweiten Weltkrieg sein Forschungsschiff beschlagnahmt wurde, wandte sich der die Wissenschaft vom Menschen (Anthropologie) zu. 1947 wurde sein Film „Menschen unter Haien“ in Zürich uraufgeführt und 1948 erschien dann sein bekanntestes Buch „Menschen und Haie“.

1951 feiert Hans Hass seinen ersten großen Erfolg als Regisseur mit dem Film "Abenteuer im Roten Meer". Im selben Jahr kauft er sich die Yacht "Xarifa", mit der er in den folgenden Jahren große Expeditionen durchführt.

1959 produziert er erste Fernsehserien, 1961 erstmals auch über Landlebewesen. Kurz darauf zieht sich Hass aus der Meeresforschung zurück, studiert Wirtschaft und beschäftigt sich unter anderem mit Verhaltensforschung.

In den Siebzigern behandelte er Umwelt- und Wirtschaftsthemen und erhielt 1977 den Professorentitel der Universität Wien. Doch seine Liebe zu den Haien blieb. Mit seinen Beobachtungen hatte Hans Hass bewiesen, dass sie keine blutrünstigen Bestien sind, die uns Menschen nach dem Leben trachten.

bunte Kugeln